Lighthouse-Magazin 3/2022

Stolz präsentieren wir Ihnen die Ausgabe 3/2022 des Lighthouse-Magazins.

Im Magazin erfahren Sie alles über den Bärenstand beim Globus Zürich und der langjährigen Zusammenarbeit mit Franz Carl Weber. Lesen Sie in dieser Ausgabe zwei spannende Interviews mit der Nationalrätin Doris Fiala über ihre Erfahrungen mit dem Zürcher Lighthouse und dem Seelsorger Andreas Rellstab.

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Lighthouse-Magazin 2/2022

Stolz präsentieren wir Ihnen die Ausgabe 2/2022 des Lighthouse-Magazins.

Im Magazin erfahren Sie mehr über die erfolgreiche Bilderbörse der Schweizer Künstlerin Lisbeth Meier. Sie hat mit ihrer Bilderbörse Spenden im Umfang von 25’000 Franken zu Gunsten der Zürcher Stiftung Lighthouse gesammelt. Die FundCom AG hatte die Einladungs-Flyer für die erfolgreiche Bilderbörse gestaltet. Lesen Sie zudem, wie die Teamleiterin Pflege, Seraina Wüthrich, den Umgang mit Angehörigen im Lighthouse gestaltet.

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Erbschaftsfundraising: Mehr Geld mit cleveren Online-Hilfen

Erbschaftsfundraising

Um ihren Spendenanteil im Erbschaftsmarkt zu steigern, müssen Hilfswerke deutlich mehr Zeit und Geld ins Erbschaften- und Legatemarketing investieren.

Das Erbschaftsfundraising hat enormes Potential. Doch Non-Profit-Organisationen in der Schweiz schöpfen es kaum aus. DeinAdieu.ch ermöglicht gemeinnützigen Organisationen, den milliardenschweren Markt digital zu erobern.

Von Bernhard Bircher-Suits

 

Darum gehts

  • Weshalb das Erbschaftsfundraising in Zukunft noch attraktiver werden sollte
  • Worauf Sie als Fundraiser achten müssen, um aus dem wachsenden Erbschaftsmarkt einen konkreten Nutzen zu ziehen
  • Wie Sie die digitalen Tools von DeinAdieu.ch erfolgreich im Erbschaftsfundraising einsetzen

In der Schweiz kämpfen Non-Profit-Organisationen gemäss «ZEWO-Spendenstatistik 2019» um ein Spendenvolumen von rund 1,91 Milliarden Franken.

Im Jahr 2019 gingen aber «nur» rund 250 Millionen Franken in Form von Erbschaften und Legaten bzw. Vermächtnissen an gemeinnützige Institutionen mit ZEWO-Gütesiegel. Diese Summe ist nur ein Bruchteil des riesigen und wachsenden Marktes, den nicht Gewinn orientierte Organisationen mit Hilfe eines aktiveren Erbschafts- und Legate-Marketings (ELM) ausschöpfen könnten.

Erbschaftsmarkt ist 95 Milliarden Franken gross

Wirtschaftsprofessor Marius Brülhart von der Universität Lausanne schätzt in einem Interview mit DeinAdieu.ch, dem ersten Schweizer Online-Portal zum selbstbestimmten Lebensende, dass die Bevölkerung in der Schweiz jährlich rund 95 Milliarden Franken vererbt.

DeinAdieu hat in einer repräsentativen Studie ermittelt, wie viel Hilfswerke von Erblassern erhalten. Resultat: 50’000 bis 80’000 Franken beträgt der Median pro Legat/Erbschaft an ein Hilfswerk. An der Studie mit dem Titel «Instrumente des Erbschafts- und Legatemarketings» haben 122 Schweizer Hilfswerke teilgenommen.

Hohe Pflichtteile lassen wenig Spielraum

Die Schweiz belegt nicht nur bezüglich dieser Zahl, sondern auch bezüglich des gesamten Erbvolumens in Europa den Spitzenplatz. Marius Brülhart sagt: «Dank der guten Altersrenten verzehren die meisten Menschen ihr Vermögen gegen Lebensende immer weniger.»

Doch warum fliesst nur ein verschwindend kleiner Anteil dieser enormen Erbmasse an wohltätige Organisationen? Professor Brülhart erklärt: «In der Schweiz lassen hohe Pflichtteile weniger Spielraum für Legate an Hilfswerke und andere ausserfamiliäre Empfänger.»

Lesen Sie den Beitrag in der Originalversion auf fundraiso.ch

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«C&A»-Milliardärs-Familie mit Sinn für den guten Zweck

Die niederländische Familie Brenninkmeijer wurde mit dem Bekleidungsunternehmen C&A steinreich. Ethische Werte nehmen bei der milliardenschweren Familie einen wichtigen Platz ein. Die Familie hat in den letzten Jahrzehnten diverse Stiftungen mit Sitz in Zug ins Leben gerufen. Fundraiso.ch zeigt, was für Themen und Projekte sie fördern.

 

Den gesamten Artikel lesen Sie bei Fundraiso.ch.

Wie sich die Preise von Renditeimmobilien in der Krise entwickeln

Die Pandemie hat zu einer klaren Differenzierung zwischen den Segmenten geführt. Wie haben sich die Preise von Renditeimmobilien im 2020 entwickelt, und worauf sollten Investoren beim Kauf solcher Objekte achten?

von Bernhard Bircher-Suits

Am Schweizer Immobilienmarkt werden derzeit sehr hohe Preise bezahlt
Vermietete Liegenschaften, sogenannte Renditeobjekte, sind bei vielen privaten Investoren als sichere Kapitalanlage begehrt – erst recht nach der Einführung der Negativzinsen. Doch waren Renditeobjekte wirklich eine gute Geldanlage? Das Zürcher Immobilienberatungsunternehmen Iazi schrieb bereits vor rund zehn Jahren: «Renditeliegenschaften haben Investoren weder über eine längere noch über eine mittlere Haltedauer enttäuscht.» Der Iazi-Geschäftsführer Donato Scognamiglio hielt damals fest: «Von einigen Quartalen mit rückläufigen Preisen abgesehen, stiegen die Preise für Renditeimmobilien ab Ende 2003 bis 2011.» Insgesamt verteuerten sich die Objekte in dieser Periode im Schnitt um rund einen Drittel.
 
Mittlerweile sind wir im Corona-Jahr 2021 angekommen, und der Immobilienmarkt zeigt sich weiterhin robust und hat die Investoren nicht enttäuscht. Im Iazi-Newsletter vom März steht: «Der Immobilienmarkt hat sich verglichen mit anderen Wirtschaftszweigen insgesamt als krisenresilient erwiesen.» Fazit: «Betongold» scheint für Investoren seit Jahrzehnten ein sicheres Pflaster zu sein.

Renditeliegenschaften sind weitgehend immun gegen Corona
Doch im Corona-Jahr 2020 gab es erste Bremsspuren. Für Schweizer Immobiliendirektanlagen ist die Performance gemäss Iazi im Jahr 2020 weniger hoch ausgefallen als im Vorjahr. Sie betrug im Schnitt noch rund 5,8%. Im Vorjahr hatte sie noch bei 6,2% gelegen. Bei Geschäftsliegenschaften fiel der rückläufige Effekt mit 4,5% (Vorjahr: 5,2%) am deutlichsten aus.
 
Die Rendite bei Wohnliegenschaften betrug 6,7% (7,1%) und bei gemischt genutzten Liegenschaften 6,0% (6,2%). Der Iazi-Geschäftsleiter Iazi hält auch im 2021 fest: «Nach wie vor bleiben Immobilien eine begehrte Anlage bei volatilen Aktienmärkten und einer unsicheren Wirtschaftsentwicklung.»

Investitionen in Wohnliegenschaften bleiben «attraktiv»
Die Raiffeisen-Bankengruppe hält in ihrem letzten Immobilienbericht fest: «Investitionen in Wohnrenditeliegenschaften bleiben attraktiv. Kommerziell genutzte Objekte stehen dagegen wegen der durch Covid-19 verstärkten Trends zu Onlinehandel und Home-Office vor Herausforderungen.»
 
Gemäss Raiffeisen wird der Mietwohnungsmarkt aufgrund der hohen Leerstände auch mehr und mehr zum Mietermarkt. Die Neumieten dürften vor allem dort, wo viele Wohnungen leer stehen, weiter sinken. Musste 2013 eine Mietwohnung im Schnitt 25 Tage inseriert werden, nahm die Vermarktung letztes Jahr gemäss Raiffeisen-Analyse rund 36 Tage in Anspruch.
 
Die stärkere Verhandlungsposition der Mieterschaft zeige sich unter anderem an den nun bereits seit 2015 sinkenden Angebotsmieten. Gemäss dem Bericht «Schweizer Immobilienmarkt 2021» der Credit Suisse (CS) wurden 2020 in der Schweiz 26 000 Mietwohnungen baubewilligt. Dies sind deutlich weniger als in den Jahren 2016 bis 2018. Jedoch laut der CS «wohl noch zu viele, um einen baldigen Abbau der Leerstände zu bewirken».
 
Ein markanter Rückgang des Volumens neu eingereichter Baugesuche deutet jedoch darauf hin, dass es sich bei der allmählichen Beruhigung der Bautätigkeit tatsächlich um einen Trend handelt, der noch mindestens zwei bis drei Jahre Bestand haben dürfte. 2020 wurden gemäss der CS Neubaugesuche für 27 000 Mietwohnungen eingereicht – der tiefste Wert seit 2014.

Preisrückgänge bei Büroliegenschaften erwartet
Stefan Fahrländer, der Geschäftsleiter von Fahrländer Partner (FPRE), schreibt zur Situation im laufenden Jahr in einer Pressemitteilung: «Für Büroimmobilien sind 2021 insgesamt weitere Preisrückgänge zu erwarten, bedingt durch rückläufige Mieten, ansteigende Leerstände und insbesondere eine grössere Vorsicht der Investoren. Dies vor allem abseits der Toplagen.»
 
Bei Mehrfamilienhäusern hingegen erwartet auch FPRE trotz Corona-Krise keinen substanziellen Rückgang der Marktmieten. «In stark nachgefragten Regionen haben die Transaktionspreise von Mehrfamilienhäusern noch etwas Spielraum nach oben, in der Peripherie hingegen dürften vor allem Altbauten eher an Wert verlieren, während dort auch für Neubauten die Zeit der stetig steigenden Preise wohl vorbei ist», schreibt Fahrländer.
In der Westschweiz lohnen sich Wohnimmobilien besonders
Doch in welchen Regionen haben Renditeliegenschaften in den letzten 15 Jahren überdurchschnittlich hohe Preissteigerungen erzielt? Diese Frage hat die NZZ dem Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner gestellt. Die Antworten liefert die folgende Übersichtstabelle des Unternehmens: Die Preise haben sich bei Wohnliegenschaften im Schweizer Schnitt von 2005 bis Ende 2020 jährlich um 3,9% erhöht.
 
In den von Wüest Partner beobachteten «Monitoring-Regionen» lag die Westschweiz mit einem jährlichen Zuwachs von 4,5% darüber. Die Genfersee-Region erzielte mit 4,3% ebenfalls überdurchschnittliche Zuwächse. Unterdurchschnittlich entwickelten sich hingegen die Preise von Wohn-Renditeimmobilien in den Regionen Innerschweiz (3,1%) und Ostschweiz (3,4%).
 
Im Vergleich dazu haben die Preise der gewerblich genutzten Renditeliegenschaften in den letzten 15 Jahren im Schnitt «nur» um 2,5% pro Jahr zugelegt. Die Wertsteigerungen bei Wohnliegenschaften waren im Schnitt somit höher als bei Gewerbeimmobilien. Doch wie haben sich die Preise von Wohnliegenschaften in den Grossstädten Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf seit 2005 entwickelt? Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Bern mit einer jährlichen Preissteigerung von 5,2% Spitzenreiter war.
Preise für Renditeimmobilien sind «jenseits von Gut und Böse»

Rolf Schmid von UBV Immobilien Treuhand ist seit über zehn Jahren in der Immobilienbewertung tätig und akkreditiert bei verschiedenen Banken. Er erstellt regelmässig Bewertungsgutachten für Renditeimmobilien. Er sagt: «Für Investoren ist es momentan schwierig, an bezahlbare, gute Objekte zu kommen. Ich prüfe regelmässig Dossiers von Renditeimmobilien, und von zehn Objekten sind im besten Fall zwei Objekte dabei, bei denen das Preisschild in etwa dem nachhaltigen Immobilienwert entspricht.»
 
Das Hauptproblem sei, dass Investoren zurzeit Preise bezahlten, die «jenseits von Gut und Böse» lägen. Investoren suchten Sicherheit im Betongold. Schmid rät jedem Privatinvestor, sich vor einem Kauf eine Zweitmeinung einzuholen. Von einem Investment zusammen mit anderen Miteigentümern über eine Online-Plattform («Crowdinvestment») rät Schmid Kleininvestoren grundsätzlich ab. Er kenne persönlich keine Immobilienfachleute, die in solche Miteigentumsmodelle investieren würden.
Maximalen Kaufpreis einer Renditeimmobilie online berechnen
Hohe Renditen sind stets ein Spiegelbild von hohen Risiken. Diese bestehen bei einem Mehrfamilienhaus etwa in Form von Leerständen, Zinsänderungen, Reparaturen oder Änderungen der mietrechtlichen Rahmenbedingungen. Die wichtigste Frage für einen Investor lautet: Wie hoch ist die Rendite der Liegenschaft? Um das festzustellen, muss er folgende Rechnung machen: die Bruttorendite bzw. die effektiven Mieterträge minus Hypothekarzinsen, Unterhalts- und Nebenkosten sowie Rückstellungen ergibt seine Nettorendite. Experten empfehlen eine Investition in ein Mehrfamilienhaus in der Schweiz nur bei einer Bruttorendite von 5 (Top-Lagen) bis 6% (B-Lagen). Bei Neubauten kann es etwas weniger sein. Bei älteren Objekten an schlechter Lage ist eine wesentlich höhere Bruttorendite nötig. Nur so wird der Investor angemessen für seine zusätzlichen Renovationskosten und Risiken entschädigt. Die Vermögenspartner in Winterthur bieten auf ihrer Website einen Online-Rechner zur Kalkulation des «maximalen Kaufpreises» einer Renditeimmobilie an. Ein Beispiel: Die Mieteinnahmen einer Liegenschaft betragen 30 000 Fr. pro Jahr. Das Leerstandsrisiko beträgt 3%, die Unterhaltskosten 0,65% des Kaufpreises und die Einlage in den Erneuerungsfonds 0,5% pro Jahr. Für die Hypothek muss ein Investor 1% pro Jahr Zinsen zahlen. Der Investor hat 250 000 Fr. flüssige Mittel als Eigenkapital. Strebt er eine Nettorendite von 6% an, darf die Immobilie gemäss Berechnung nicht mehr als rund 772 100 Fr. kosten.
Checkliste für den Kauf einer Renditeliegenschaft
Bewertung: Bei der Bewertung einer Immobilie spielen diverse Faktoren wie z. B. die Lage und das wirtschaftliche Umfeld eine wichtige Rolle. Massgebend ist aber, mit welcher Bewertungsmethode die Immobilienschätzung durchgeführt wird. Renditeliegenschaften sind aus Bankensicht vom Ertragswert abhängig (Ertragswertmethode). Liegenschaftsbewertungen werden in der Regel von Banken sowie unabhängigen Immobilienbewertern vorgenommen, welche die örtlichen Marktverhältnisse kennen.

Alter des Objekts: Je älter ein Haus ist, desto grösser ist der Unterhalts- und Renovationsbedarf. Oft lassen sich nicht alle Umbaukosten auf die Mieterinnen und Mieter überwälzen. Welche grösseren substanziellen Instandsetzungen und Erneuerungen fallen in den nächsten Jahren an? Sind diese in der Bewertung berücksichtigt?
 
Bauprojekte in der Nähe: Vor Unterzeichnung des Kaufvertrages sollte man sich darüber informieren, ob in unmittelbarer Nähe des Grundstückes bauliche Änderungen geplant sind. Eine grosse Überbauung auf einer Nachbarparzelle kann einen negativen Einfluss auf den Wert der eigenen Immobilie haben – oder die Vermietung der neuen Immobilie erschweren.
 
Ertragslage kritisch prüfen: Verlangen Sie den Mieterspiegel der letzten drei Jahre mit Angaben zu den Wohnungen. Fragen Sie nach, wie sich die Erträge längerfristig, das heisst in den letzten fünf Jahren, entwickelt haben. Erkundigen Sie sich nach den Leerständen und der Häufigkeit von Mieterwechseln.
 
Grundbucheinträge prüfen: Schauen Sie, ob im Grundbuch Dienstbarkeiten und Grundlasten eingetragen sind. Lassen Sie die Einträge im Grundbuch im Zweifelsfall von einem Notar oder Juristen prüfen.
 
Leerstandsrisiko: Das Risiko von Leerständen wegen Mieterwechseln und Mietzinsausfall sollte man in seiner Kalkulation mitberücksichtigen.

Fremdfinanzierung: Die Hypozinsen sind immer noch sehr tief. Das Risiko steigender Zinsen sollte ein Investor einkalkulieren. Steigende Zinsen führen zu höheren Fremdkapitalkosten und einer sinkenden Nachfrage nach Renditeobjekten und damit zu namhaften Werteinbussen.

Klumpenrisiko vermeiden: Eine Renditeliegenschaft führt oft zu einem Klumpenrisiko, weil ein grosser Teil des Vermögens von der Entwicklung des Immobilienmarktes abhängig ist.

Objekt und Lage beurteilen: Bei Immobilien ist die Lage entscheidend. Prüfen Sie aber auch die Bausubstanz, absehbare Veränderungen im Quartier sowie die Nachfrage auf dem lokalen Mietwohnungsmarkt. Auch die Leerstandsquote und den Wanderungssaldo in einer Gemeinde sollten Sie in Erfahrung bringen.

Finanzierung: Banken finanzieren bei Renditeobjekten in der Regel maximal 75% des Kaufpreises bzw. des Ertragswertes. Mindestens einen Viertel der Kaufsumme müssen die Investoren somit selber aufbringen. Je mehr Fremdkapital Sie zu günstigen Konditionen erhalten, desto höher ist der Renditehebel, aber auch das Risiko bei steigenden Zinsen.

Reserven anlegen: Wer ein Renditeobjekt mithilfe von viel fremdem Geld finanziert, sollte Jahr für Jahr Reserven anlegen. So lassen sich die Folgen eines Wertverlustes abfedern. In einem solchen Fall kann die Hypothekarbank zusätzliche Eigenmittel vom Kreditnehmer verlangen, damit die Belehnungsrichtlinien weiterhin erfüllt sind. Wer diese Mittel nicht hat, muss die Immobilie im schlechtesten Fall verkaufen.

Verwaltung: Die Verwaltung von Immobilien und der Umgang mit der Mieterschaft kann zeitaufwendig und anspruchsvoll sein. Überlegen Sie sich, ob Sie das nötige Fachwissen und genügend Zeit dafür haben. Die Kosten für eine Mietliegenschaft belaufen sich gemäss dem Offerten-Portal Gryps auf 4 bis 5% des Jahresmietzinses, je nach Umfang der Aufgaben und der Region. Günstiger ist es, sich selbst um seine Immobilie zu kümmern. Zum Beispiel mithilfe einer Software für Hausverwaltung.

Steuerfolgen abklären: Vor allem die Steuern auf den Mieterträgen fallen ins Gewicht. In den Kantonen Thurgau, Genf und Gemeinden der Kantone AI, BE, FR, GR, JU, SG, TI, VD, VS fallen gemäss Eidgenössischer Steuerverwaltung für Private obligatorisch oder fakultativ auch sogenannte Liegenschaftssteuern an. Eine Steuerberatung kann vor einem Kauf sinnvoll sein.

Dieser Artikel ist in der NZZ 04/2021 erschienen

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«Amazon Smile»: Spendenprogramm ohne Schweizer Beteiligung

Einkaufen und Gutes tun – das ist die Idee von «Charity Shopping» und des Amazon- Spendenprogramms «Smile». Dank Smile haben gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland und Österreich bereits über 7 Millionen Euro Spenden erhalten. Schweizer Organisationen profitieren nicht vom Geldsegen. Die Migros-Shops Digitec und Galaxus starten zumindest bald eine freiwillige CO2-Kompensation für Einkäufe.

Amazon ist der wertvollste Konzern der Welt. Der Online-Laden startete 1994 in einer Garage als Online-Buchhändler und ist mittlerweile ein Gemischtwaren-Laden mit 229 Millionen Produkten. Laut der Studie «E-Commerce-Markt Schweiz 2019» ist Zalando.ch mit Umsätzen von 676 Millionen Euro im Schweizer E-Commerce-Markt führend. Darauf folgen Digitec.ch mit 667 Millionen und auf dem dritten Platz bereits Amazon.de mit über 402 Millionen Euro.

Fundraising mit Charity-Shopping
So gut wie alle Nonprofit-Organisationen sind auf Spenden angewiesen, um ihre Zwecke erfüllen zu können. Zu den altbekannten Formen des Fundraisings und Spendensammelns kommt seit einiger Zeit die Variante Charity Shopping dazu. Ein solches «Einkaufen und gleichzeitig Spenden»-Programm bietet auch Amazon an. Mit «Amazon Smile» kann man beim Shoppen auch das soziale Gewissen entlasten. Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber sagte beim Start des Angebots in Deutschland und Österreich im November 2016: «Kunden können ihren Fussballverein im Ort unterstützen, ein Tierheim oder grosse, international tätige Organisationen. Sie müssen nicht in die eigene Tasche greifen, sondern dürfen Amazon in die Tasche greifen lassen.» Und so funktioniert es: Amazon gibt angemeldeten Organisationen ein halbes Prozent der Einkaufssumme ihrer qualifizierten «smile.amazon.de»-Käufe weiter. Schweizer Amazon-Nutzer können sich auch am Spenden-Shopping beteiligen. Für Kunden und Organisationen entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), hat beispielsweise im Jahr 2018 mehr als 100’000 Euro von Amazon erhalten.

Begünstigte Organisation bleibt im Profil gespeichert
Die Höhe der Spende hängt vom Kundenverhalten ab. Beim ersten Besuch auf Smile.amazon.de können Amazon-Kunden eine bevorzugte Organisation auswählen. Amazon speichert diese Auswahl. Wenn ein für Smile registrierte Kunde dann auf Amazon.de einkauft, sammelt Amazon 0,5% des Wertes der gesamten Einkäufe für die ausgewählte Organisation. Die Auswahl kann jederzeit im Benutzerprofil geändert werden. Jeder Einkauf muss auf Smile.amazon.de beginnen, ansonsten zählt er nicht für eine Spende.

Organisationen müssen sich seit 2019 für Smile-Teilnahme anmelden
Im deutschen Smile-Programm sind gemäss Amazon-Sprecher Ole Wulff mehr als 20’000 Organisationen aus Deutschland und Österreich aktiv. Wulff sagt: «Mit der grossen Auswahl an Organisationen zeigen wir seit 2019 nur noch solche Organisationen, die sich aktiv für die Teilnahme am Programm entschieden haben.» Smile gibt es gemäss Wulff auch noch in Grossbritannien und den USA. Gemäss Wulff erhielten gemeinnützige Organisationen weltweit bis heute mehr als 148 Millionen US-Dollar Spenden. Im deutschen Programm waren es über 7 Millionen Euro. Die Teilnahmeberechtigung einer Organisation lässt Amazon durch Stifter-helfen prüfen, ein IT-Portal für Non-Profit-Organisationen.

Schweizer Organisationen sind nicht mit von der Partie
Der grosse Haken bei Amazon Smile: Schweizer Organisationen können bisher nicht mitmachen. Ob das Smile-Programm auch in der Schweiz eingeführt wird, wollte Amazon Deutschland nicht sagen. Auf Schweizer Vertriebsplattformen sucht man zudem vergebens nach Charity-Shopping-Partnerschaften. Was in Deutschland beim Onlinekauf nicht mehr wegzudenken ist, scheint hierzulande kaum existent. Zumindest auf dem kleinen Schweizer Online-Shop «Grablichter» findet sich eine Charity-Shopping-Funktion. Der zweitgrösste Schweizer Online-Shop Digitec, ein Tochterunternehmen der Migros, setzt zwar nicht auf Charity-Shopping, bringt aber im ersten Halbjahr 2020 gemäss Mediensprecher Alex Hämmerli «eine freiwillige CO2-Kompensation für Online-Einkäufe bei Digitec und Galaxus.» Das Geld werde an einen Schweizer CO2-Kompensationsanbieter fliessen und indirekt an durch Digitec/Galaxus ausgewählte Umweltprojekte.


Charity-Shopping: Mit Migros-Einkäufen die Natur unterstützen
In Deutschland gibt es neben Amazon Smile mehrere Plattformen, über die Organisationen von den Einkäufen Dritter profitieren können – wie zum Beispiel Bildungsspender, boost, easybenefit, gooding, helpfreely, helpshops, Schulengel und shop+. Das Prinzip ist überall ähnlich. Eine Person meldet sich auf einer solchen Online-Plattform an und wählt sich eine Organisation aus, welche dort registriert sein muss. Danach sucht sich der Konsument über diese Plattform den gewünschten Online-Shop aus und kauft dort ein. Kommt der Kauf zustande, fliesst eine Provision an die Website, von der aus der Kunde auf die Website zugegriffen hat, also an die Plattform. Diese gibt die Provision in Teilen an die gewünschte Non-Profit-Organisation weiter. Der Haken hier: Alle erwähnten deutschen Plattformen sind nicht für Schweizer Organisationen gedacht.

«Nature Heros» bei der Migros Charity-Shopping findet aber doch in etwas anderer Form in der Schweiz statt. Bei der Migros können im Frühling 2020 alle Kunden Ihre volle Sammelkarte im Rahmen der Aktion «Nature Hero» gegen eine Spende für eine Schweizer Non-Profit-Organisation eintauschen. Mit dabei sind die Gewässerschutzorganisation «Aqua viva», «Wildbiene & Partner», «Birdlife Schweiz» und das «Bergwaldprojekt». Wer seine Sammelkarte spendet, leistet einen Beitrag für die Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz.

Autor: Bernhard Bircher-Suits, FundCom. Dieser Artikel ist erstmals auf Fundraiso.ch erschienen.

Crowdfunding: So wählen Fundraiser die richtige Spendenplattform

gofundme

Mit Hilfe von 37 Crowdfunding-Plattformen können Fundraiser in der Schweiz Gelder für gemeinnützige und kommerzielle Projekte sammeln. Fundraiso.ch lichtet den Crowdfunding-Dschungel und sagt, was es bei der Auswahl alles zu beachten gilt.

Das Projekt Mini-Restaurant auf Rädern von Annika Berger hat auf der Crowdfunding-Plattform Crowdify.ch bereits über 28’000 Franken Spenden erhalten. Doch wie hat die 44-jährige LKW-Fahrerin aus Pfäffikon ZH ihre Spenden-Plattform ausgewählt? Annika Berger sagt: «Ich hatte noch aus der Werbung den alten Namen von Crowdify – 100 days – im Kopf. Ich habe mich dann einfach für Crowdify entschieden». Auf einen Vergleich mit anderen Plattformen hat Annika Berger verzichtet.

Plattformwahl nicht dem Zufall überlassen
Auch wenn die Hobby-Fundraiserin mit ihrem Fundraising-Projekt auf Crowdify erfolgreich ist, sollte jede(r) FundraiserIn eine in Frage kommende Plattform vorgängig auf Herz und Nieren prüfen (siehe Kasten unten). Doch welche Plattformen gibt es überhaupt in der Schweiz? Gemäss Crowdfunding-Monitor Schweiz 2019 der Hochschule Luzern (HSL) gab es im Jahr 2018 insgesamt 37 Crowdfunding-Plattformen mit Schweizer Sitz. Zu den grössten Spendenplattformen zählen: Crowdify.ch, Cause direct, fundeego, funders, GivenGain, I believe in you, I care for you, Indiegogo, Kickstarter, Lokalhelden.ch, Progettiamo, ProjektStarter und Wemakeit. Doch welche Plattform eignet sich für Ihr Projekt? Diese Frage kann nur ein seriöser Plattform-Vergleich beantworten. Fakt ist: Jede Plattform hat ihre Vor- und Nachteile – und oft auch hinderliche inhaltliche, zeitliche, finanzielle, technische und juristische Beschränkungen.

Crowdfunding: Unterschiede bei Gebühren und Laufzeiten
Ein Beispiel: Bei Crowdify zahlt ein Nutzer für eine erfolgreiche Kampagne 9 oder 11 Prozent Bearbeitungsgebühren von den erhaltenen Spenden. Auf der Raiffeisen-Plattform Lokalhelden.ch entfallen solche hohen Kosten. Ein weiterer Knackpunkt ist oft die Laufzeit: Eine Crowdify-Kampagne ist zum Beispiel auf 100 Tage beschränkt. Das kann ein Vorteil sein, um bei potenziellen Spendern einen gewissen Zeitdruck zu erzeugen. Für mehrjährige Projekte ist diese «kurze» Zeitspanne aber allenfalls ein Nachteil.

Reichweiten und Nutzerzahlen prüfen
Ein Blick auf ausländische Spendenplattformen kann sich zudem lohnen: Auf der US-Plattform Gofundme.com waren zum Beispiel bereits mehr als 50 Millionen Menschen aktiv und haben über 5 Milliarden US-Dollar für Kampagnen gespendet. Diese Plattform ist in Deutsch verfügbar und bietet eine grosse Reichweite. Eine Spendenkampagne kann hier auch ohne Zeitlimit aufgeschaltet werden. Es gibt somit gute Gründe, Plattformen vor einer definitiven Auswahl mit dem eigenen, individuellen Anforderungskatalog im Detail zu prüfen.

Bernhard Bircher-Suits, FundCom AG

So wählen Sie die «richtige» Crowdfunding-Plattform aus

  • Anforderungskatalog: Überlegen Sie, was die eingesetzte Spendenplattform alles können muss, damit Ihr Projekt erfolgreich wird. Erstellen Sie dazu einen detaillierten Anforderungskatalog.
  • Plattform-Ausrichtung: Je nach Projekt gilt es eine thematisch passende Plattform zu finden. Einige Crowdfunding-Plattformen sind eher für Non-Profit-Organisationen geeignet, andere eher für Unternehmen oder Privatpersonen. Einige haben Sport oder Kultur zum Thema, andere fokussieren eher auf karitative Projekte.
  • Wo ist meine Crowd? Es ist wichtig, dass Sie möglichst viel über Ihre Zielgruppe bzw. Ihre potenziellen Unterstützer wissen. Jede Plattform spricht einen bestimmten Typus Mensch an. Prüfen Sie, ob sich Ihre potenziellen Unterstützer auf Ihren favorisierten Plattformen aufhalten und dort auch effektiv Spenden tätigen.
  • Multimedia und Social Media-Kanäle: Prüfen Sie, welche Medien (Bilder, Grafiken, Videos, etc.) und welche Social Media-Kanäle für ein Projektbeschrieb eingesetzt werden können.
  • Bedienung und Hilfestellungen: Klären Sie, ob die Plattform Hilfstexte und Anleitungen anbietet und einfach und schnell zu bedienen ist.
  • Eingenommene Spendensumme: Klären Sie nach Möglichkeit, wie hoch die erzielten Spenden in Ihrem Themenbereich auf der Plattform waren.
  • Nutzungsbedingungen: Prüfen Sie den Vertrag bzw. die Nutzungsbedingungen der Plattform im Detail. Wer gegen Nutzungsbedingungen verstösst, kann von der Plattform ausgeschlossen werden.
  • Support: Bietet die Plattform einen technischen Support und ist der Support kostenlos oder bezahlpflichtig? Über welche Kanäle (Telefon, Mail, etc.) kann man die Plattform erreichen?
  • Datenschutz und Adressen: Prüfen Sie im Detail, was mit denen von Ihnen benutzten Adressen auf der Plattform geschieht. Hält sich die Plattform an die in der Schweiz und der EU geltenden Datenschutz-Vorschriften?
  • Marketing-Unterstützung: Prüfen Sie, welche Marketing-Hilfsmittel die Plattform kostenlos oder gegen Bezahlung anbietet.
  • Reichweite: Wie viele SpenderInnen können Sie mit Ihrem Projekt auf der Plattform theoretisch erreichen?
  • Sprachen: Deckt die Plattform die von Ihnen benötigten Sprachen ab?
  • Zahlungsmöglichkeiten: Prüfen Sie, ob alle für Sie wichtigen Zahlungsmöglichkeiten auf der Plattform verfügbar sind.
  • Spendenbescheinigung: Bietet die Plattform Unterstützung bei der Erstellung von Spendenbescheinigungen?
  • Kampagnendauer: Gibt es auf der Plattform zeitliche Vorgaben für Projektfinanzierungen?
  • Gebühren: Die Gebühren liegen in der Schweiz gemäss Crowdfunding-Monitor Schweiz 2019 zwischen null und 12 Prozent des gesammelten Betrags. Lokalhelden.ch und Progettiamo erheben keine Gebühren. Hinzu kommen in der Regel Transaktionsgebühren für Zahlungen.

Dieser Artikel ist am 19.02.2020 auf Fundraiso.ch erschienen.

Facebook-Spenden: Das sind die Chancen und Fallgruben

Spendenkampagnen auf Facebook funktionieren in der Schweiz auch ohne offiziellen Spenden-Button. Es gilt aber einige Punkte zu beachten.

Seit dem Start von Fundraising-Kampagnen auf Facebook im Jahr 2015 hat das US-Unternehmen weltweit über zwei Milliarden US-Dollar an Spenden vermittelt. Eine Milliarde US-Dollar kam allein mit Geburtstags-Aktionen zustande. Das heisst: Menschen widmen ihren Geburtstag einer gemeinnützigen Organisation und sammeln zusammen mit Freunden und Familien Geld für ein Anliegen («Peer-to-Peer-Fundraising»). Auch Stiftungen sammeln mit Erfolg: So hat die ALS-Foundation mit Facebook-Kampagnen über 5 Millionen US-Dollar eingenommen. Facebook birgt trotz sinkender Nutzerzahlen auch in der Schweiz noch Spendenpotential. Grund: Auf der Plattform tummelt sich ein vornehmlich älteres, spendenaffines Publikum. Im Juni 2019 haben sich gemäss Bernet-Blog rund 3.61 Millionen Menschen auf Facebook eingeloggt. Über ein Viertel dieser Personen war über 50 Jahre alt.

Facebook-Spendenbutton in der Schweiz in der Testphase

Für Schweizer Non-Profit-Organisationen ist der praktische «Spenden-Button» von Facebook immer noch nicht verfügbar (siehe Artikel). Über diesen Button können Facebook-Nutzer direkt an eine registrierte Organisation spenden. Gemäss Fabian Emmenegger von «Save the Children Schweiz», durfte die Kinderrechtsorganisation den Facebook-Spendenbutton zumindest während der Test-Phase prüfen. Die Organisation «habe positive Erfahrungen» damit gemacht. Gemeinnützige Organisationen in der Schweiz können bis auf weiteres auf den «Mehr dazu»­ Button setzen. Ein Klick darauf führt direkt zum Spendenformular der Organisation. «Save the Children Schweiz» wirbt auf diese Weise auf Facebook für SMS-Kleinspenden am internationalen Menschenrechtstag. Interessierte werden von Facebook auf http://www.savethechildren.ch/weihnachtspulli weiter geleitet.

Schwache Beziehungen auf Facebook sind ein Hindernis

Der Haken beim Fundraising mit Facebook: Menschen pflegen auf Facebook in der Regel vor allem «schwache Beziehungen». Das zeigt eine soziologische Studie von Bernadette Kneidinger. Spenden, wie alle Geldtransaktionen, setzen aber «starke» Beziehungen voraus. Fundraising-Experte Kai Fischer von Mission-Based Consulting in Hamburg, sieht daher vor allem bei «Zielgruppen ein Spendenpotential, welche aus irgendwelchen Gründen «starke Beziehungen» über Facebook bilden.» Wer seine Fangemeinde auf Facebook professionell betreut und einige Tipps befolgt (siehe Kasten), kann auch ohne Spendenbutton erfolgreich Spenden und neue Kontakte generieren.

Autor: Bernhard Bircher-Suits, FundCom

Tipps zu Spendenaktionen auf Facebook

  • Bevor eine Organisation auf Facebook um Spenden bittet, muss sie eine treue, «starke» Fangemeinde aufbauen.
  • Potenzielle Spendende muss eine Organisation in klaren Worten um eine Spende bitten.
  • Menschen haben ein grosses Herz, aber wenig Zeit. Auf Facebook geteilte Spendenformulare müssen eine rasche Spende ermöglichen. Weniger ist mehr.
  • Visuell orientiertes Storytelling über «Helden» öffnet auch auf Facebook Herzen und Brieftaschen.
  • Emotionale Appelle lassen sich über Video-Inhalte am Besten transportieren.
  • Jede Facebook-Spendenaktion sollte eine klare Handlungsaufforderung (Call-to-Action) beinhalten bzw. eine kurzfristige Spenden-Deadline sowie ein klares Spendenziel.
  • Bedanken Sie sich für jede Spende.
  • Bei der Facebook-Kommunikation gelten folgende Leitsätze: Transparenz, Integrität, Respekt, Fairness und Wahrung des Datenschutzes.