FundCom-Newsletter 3-2020

Liebe alle
 
Eine Demoscope-Umfrage im Auftrag der „Allianz für das Gemeinwohl“ zeigt, dass die Schweizer wegen der Corona-Krise vermehrt über das Sterben und ihren Nachlass nachdenken. Eine umfassende Umfrage unseres Kunden DeinAdieu.ch macht nun klar: Schweizer hinterlassen ihr Vermögen am liebsten Organisationen, die sich für Tier-, Natur- und Umweltschutz einsetzen. Die im 2021 anstehende Erbrechtsrevision dürfte den „Erbschafts-Spendenmarkt“ mit einem Volumen von jährlich 95 Milliarden Franken für Fundraiser und NPOs noch attraktiver machen. Die spannenden Erkenntnisse aus der DeinAdieu.ch-Studie konnten wir erfolgreich in den Medien platzieren.

Ein Erfolg war auch die Anstellung meiner ersten Mitarbeiterin: Seit Mitte Oktober unterstützt mich Claudia Wagner mit viel Einsatz und Herzblut als erfahrene Projekt-Managerin bei Fundraising-, Marketing- und Content-Projekten (siehe Foto oben). Herzlich willkommen an der Neugasse 6!

Viel Spass beim Lesen der folgenden Artikel. Hier gehts zum Newsletter.

Herzliche Grüsse

Bernhard Bircher-Suits
Geschäftsleiter FundCom

PS: Alle unsere Angebote finden Sie unter: www.fundcom.ch

Online-Marketing, Website und Werbevideo für Massai Art&Heart

Das für „Massai Art&Heart“ produzierte Werbevideo

Die FundCom hat Marleen De Heyn Huber, Gründerin des Schweizer Vereins «Massai Art&Heart», beim Online-Marketing von A bis Z beraten und auch die Website mit Schmuck-Shop konzipiert und umgesetzt.

Der Verein «Massai Art&Heart» betreibt einen Online-Shop für Massai-Schmuck mit dem Ziel, von Massai-Frauen in Handarbeit hergestellte Kunstwaren in der Schweiz zu verkaufen. Ein Grossteil des Erlöses und der Spenden an den Verein fliessen in Projekte, welche der Minderheit der Massai in Kenia zu Gute kommen.

Um den Verein zu promoten und Spenden zu generieren, hat die FundCom ein Werbevideo produziert, welches auf Social Media und im Rahmen eines Crowdfundings eingesetzt wurde.

Schweizer vererben ihr Geld lieber dem Zoo als der Flüchtlingshilfe

Unser Auftraggeber DeinAdieu.ch hat eine spannende Studie verfasst zum Thema „Erbschaften bei Non-Profit-Organisationen„. Die Studie ist das Ergebnis einer Umfrage, an der 122 Schweizer gemeinnützige Organisationen teilgenommen haben. Die Umfrage zeigt: Bei Erbschaften und Legaten gibt es noch ein enormes, brach liegendes Potential.

Tiere und Umwelt an erster Stelle

In der Schweiz setzen Erblasser ihr frei verfügbares Vermögen am häufigsten für den Tier-, Natur- und Umweltschutz ein. Viel seltener hingegen hinterlassen sie ihr Geld Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit und Flüchtlinge. Eine mögliche Erklärung: Solche Themen sind weniger greifbar.

Mehr Spielraum dank neuem Erbrecht

Hohe Pflichtteile zu Gunsten der gesetzlichen Erben schränken Erblasser in der Schweiz noch stark ein. Eine geplante Erbrechtsrevision dürfte den Markt mit einem Erbschaftsvolumen von jährlich 95 Milliarden Franken für Fundraiser noch attraktiver machen. Mit dem revidierten Erbrecht, über das in der Schweiz 2021 abgestimmt wird, dürfte das frei verteilbare Erbvolumen dank tieferer Pflichtteile stark zunehmen.

Einige Erkenntnisse der Umfrage sind am 8. Oktober 2020 in einem exklusiven Artikel auf „20 Minuten“ erschienen. Eine Präsentation der Umfrage gab es zudem am SwissFundraisingDay in Bern. In einem Gastbeitrag im Fundraiser-Magazin 1/2021 beleuchtet nun Nicolas Gehrig, Geschäftsführer von DeinAdieu.ch, wie Fundraiser die hohen Erbvermögen besser erschliessen können.

Einblick in die Studie und Bestellung

Hier finden Sie eine Zusammenfassung und Leseprobe der Studie „Instrumente des Erbschafts- und Legatemarketings“ sowie das Bestellformular für die Studie.

Alles für die Katz? Mit einer Putzhilfe von quitt. garantiert nicht!

Der FundCom-Kunde quitt. verfügt über eine Datenbank mit bewährten Reinigungskräften, die zusätzliche Arbeitgeber suchen. quitt. stellt den Kontakt zwischen diesen Reinigungskräften und Arbeitgebenden kostenlos her.

FundCom hat für quitt. ein kurzes Werbevideo produziert. Damit bewirbt quitt. den neuen Gratis-Suchdienst auf Facebook, Linkedin, Youtube sowie Google.

Viel Spass mit dem Video!

 

Werbevideo quitt.ch

«C&A»-Milliardärs-Familie mit Sinn für den guten Zweck

Die niederländische Familie Brenninkmeijer wurde mit dem Bekleidungsunternehmen C&A steinreich. Ethische Werte nehmen bei der milliardenschweren Familie einen wichtigen Platz ein. Die Familie hat in den letzten Jahrzehnten diverse Stiftungen mit Sitz in Zug ins Leben gerufen. Fundraiso.ch zeigt, was für Themen und Projekte sie fördern.

 

Den gesamten Artikel lesen Sie bei Fundraiso.ch.

Todesfallrisiko: So vermeiden Sie ein finanzielles Fiasko für Angehörige

Stirbt ein Ehe- oder Konkubinatspartner, können Angehörige finanziell in Bedrängnis kommen. Mit einer Todesfallrisiko-Police kann man seine Angehörigen für den Todesfall finanziell absichern.

Hanspeter Meier (35, Name geändert) aus Zürich will seine Frau und seinen Sohn finanziell absichern. Seine Befürchtung: Seine erwerbslose Ehefrau könnte das mit hohen Schulden belastete Eigenheim im Fall seines Todes nicht aus eigener Kraft finanzieren. Meier ist als momentan einziger «Ernährer» ein klassischer Kunde für eine Todesfallrisiko-Police. Denn AHV, Pensionskasse und eventuell eine Unfallversicherung würden der Witwe nach seinem Tod zusammen nie so viel auszahlen, wie Meier verdient. Die Folge: Die Ehefrau müsste im schlechtesten Fall das Eigenheim verkaufen und mit dem Sohn ausziehen.

Selina Wyss, Leiterin Vorsorgeplanung beim VZ Vermögenszentrum, warnt auch unverheiratete Paare mit Eigenheim vor den potenziell negativen finanziellen Folgen eines Todesfalls: «Konkubinatspaare sind sowohl bei den gesetzlichen Versicherungen als auch im Erbrecht deutlich schlechter gestellt als Ehepaare. Das Erbe wird durch die Erbschaftssteuern vielerorts stark geschmälert. Hinterlässt zum Beispiel ein im Kanton Zürich wohnhafter Mann seiner Konkubinatspartnerin 200 000 Franken Vermögen, muss die Partnerin darauf rund 50 000 Franken Erbschaftssteuern zahlen.»

Mit Todesfallkapital die Hypothek abzahlen

Meiers Frage lautet: Welches Todesfallkapital braucht seine Frau, damit sie das Eigenheim auch nach seinem Tod halten kann? Dazu muss der Informatiker eine sogenannte Tragbarkeitsrechnung wie eine Bank machen. Meiers Einfamilienhaus kostete 1 Mio. Fr. Als leitender Informatiker verdient Meier brutto 180 000 Fr. im Jahr. Auf seinem Haus lasten Schulden von 800 000 Fr. Bei einer Hypothek von mehr als zwei Dritteln des Kaufpreises wie bei Meiers muss die Schuld innerhalb von 15 Jahren auf zwei Drittel des Kaufpreises abbezahlt werden.

Gegenwärtig zahlen die Meiers für die Hypothek bei ihrer Bank 1% Zins pro Jahr (monatlich 667 Fr.). Die Amortisationskosten belaufen sich auf monatlich 741 Fr. Mit den zusätzlichen Unterhalts- und Nebenkosten von 833 Fr. (1% des Kaufpreises pro Jahr) kommt die Familie auf eine monatliche Belastung von total 2241 Fr. Im Jahr sind das 26 892 Fr. Die Gesamtkosten dürfen bei einem kalkulatorischen Hypozins von 5% maximal einen Drittel von Meiers Bruttolohn ausmachen. Die Tragbarkeit des Hauses ist für die Bank zurzeit mit 33% erfüllt – auch bei einem hypothetischen Zins von 5%.

Höhe der Witwenrente bestimmen

Stirbt Meier, kann die überlebende Ehefrau eine AHV-Hinterlassenenrente in Anspruch nehmen und eine Witwenrente aus der zweiten Säule (BVG). Wie hoch diese Renten zusammen wären, kann Meier mit Hilfe der Versicherungsausweise von AHV und Pensionskasse sowie der Angaben der Unfallversicherung berechnen. Doch die für Frau Meier vorgesehenen Witwenrenten würden das weggefallene, hohe Einkommen des Ehemannes von 180 000 Fr. pro Jahr nicht wettmachen. Das Haus wäre für die Witwe nicht mehr tragbar.

Die Lösung: Herr Meier kann zum Beispiel ein Todesfallkapital von 200 000 Fr. bei einer Versicherung versichern lassen. Mit dem Geld könnte seine Frau nach seinem Ableben die Hypothek um diesen Betrag abbezahlen. Mit einem gut bezahlten Job und den Witwenrenten wäre das Haus für die Witwe und auch die Hausbank weiter tragbar.

Diese Einflussfaktoren bestimmen die Prämienhöhe

Die Prämien für Hanspeter Meier sind in erster Linie abhängig von der vereinbarten Versicherungssumme und dem Alter des Antragstellers zum Zeitpunkt des Abschlusses. Auch die Vertragslaufzeit, das Geschlecht und der Gesundheitszustand haben einen Einfluss auf die Prämienhöhe. Wer raucht, zahlt zudem höhere Prämien als Nichtraucher mit tieferem Sterberisiko. Wichtig zu wissen: Die Gesellschaften können je nach Beantwortung der Gesundheitsfragen einen Leistungsausschluss vornehmen oder einen Antragsteller ganz ablehnen.

Der Offertenvergleich zeigt: Die Kosten für eine Police mit einem konstanten Todesfallkapital von 200 000 Fr. liegen zwischen 321 Fr. und 614 Fr. Der grosse Unterschied bei den Prämien zeigt: Vor einem Abschluss sollte man mehrere Offerten einholen.

Bei Todesfallrisiko-Police gibt es zwei Varianten

Bei einer Todesfallrisiko-Versicherung mit der Option «Abnehmendes Kapital» nimmt die versicherte Summe jährlich um einen gleichbleibenden Betrag linear ab. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren sinkt beispielsweise die Versicherungssumme jedes Jahr um einen Zwanzigstel. Die Prämien fallen günstiger aus als bei einer Police mit konstanter Versicherungssumme. Der Grund: Die gesamte Leistung ist kleiner. Ein abnehmendes Todesfallkapital kann bei einer Hypothek mit regelmässiger Rückzahlung (Amortisation) oder einer Familie mit älter werdenden Kindern sinnvoll sein – vor allem auch, wenn der Partner wieder berufstätig wird und gut verdient. Bei einer Police mit konstantem Todesfallkapital bleibt die versicherte Summe während der ganzen Vertragsdauer gleich hoch. Das ist dann sinnvoll, wenn im Todesfall ein bestimmter Betrag zur Auszahlung kommen soll – beispielsweise in der Höhe der Hypothek auf dem Eigenheim.

Diese Punkte sollten Sie vor dem Versicherungsabschluss beachten:

Todesfallsumme: Die Höhe der Todesfallsumme sollte sich am effektiven Bedarf im Todesfall orientieren.

Vorsorge-Analyse: Wer eine Vorsorge-Analyse zur Ermittlung des nötigen Todesfallkapitals nicht selber vornehmen will, kann sie von einem unabhängigen Versicherungsvermittler erstellen lassen. Mit dem Versicherungsvermittler sollte man eine Honorierung nach Stundenaufwand vereinbaren. Achten Sie darauf, dass Ihnen der Makler allfällige Provisionen für den Vertragsabschluss offenlegt und herausgibt.

Offerten: Holen Sie mindestens drei Offerten ein. Für die Wahl der Gesellschaft kann man sich an der Prämienhöhe orientieren, da die Leistungsunterschiede kaum ins Gewicht fallen.

Keine Sparversicherung: Man sollte sich auf keinen Fall eine Todesfallrisiko-Versicherung mit Sparanteil aufschwatzen lassen.

Überschussbeteiligungen: Von allfälligen freiwilligen, nicht garantierten Überschussbeteiligungen sollte man sich in Offerten nicht blenden lassen. Orientierungspunkt sollten nur die effektiven Jahresprämien ohne Überschüsse sein.

Prämienbefreiung: Prüfen Sie, ob eine Offerte eine Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit vorsieht. Das bedeutet: Wird die versicherte Person wegen Krankheit oder Unfall invalid, muss sie die Prämien für die Police nicht mehr zahlen und bleibt dennoch versichert.

Autor: Bernhard Bircher-Suits; Dieser Artikel ist am 30.9.2020 in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.

So viel kostet das Auto wirklich

Versicherung, Abschreibung, Steuer, Unterhalt und Wertminderung – die Kosten eines Personenwagens hören nicht beim Kaufpreis auf. Mit mindestens 500 Fr. pro Monat müssen Autobesitzer rechnen, auch bei Occasionsfahrzeugen. Meistens ist es mehr.

Nach langem Suchen und Abwägen hat man endlich den passenden Traumwagen gefunden. Der Preis liegt eben noch im Budget, die Testfahrt verlief anstandslos, und der Kauf- oder Leasingvertrag ist unterschrieben. Doch viele Autokäufer vergessen, dass auch dessen Unterhalt und Betrieb Kosten verursachen. Gemäss der Schweizer Handelsplattform Autoscout24 gilt als grobe Faustregel: Autobesitzer sollten – auch bei günstigen Occasionsfahrzeugen – mit mindestens rund 500 Fr. pro Monat fürs Auto rechnen. Die Fahrzeugkosten werden hauptsächlich durch den Anschaffungspreis plus Unterhaltskosten minus Wiederverkaufswert getrieben.

 Zwei Drittel sind Fixkosten

Gemäss dem Ratgeber «Betriebskosten» des Touring Club Schweiz (TCS) sind im Schnitt bei einem Auto rund zwei Drittel Fixkosten und der Rest variable Kosten. Zu den Fixkosten zählen beispielsweise Garagierungskosten, Amortisation sowie Versicherungen wie die obligatorische Haftpflicht und die Kaskoversicherung. Die Prämien können sich dabei je nach Versicherer, Fahrzeug, Bonus/Malus-Stufe oder Wahl zwischen Voll- oder Teilkasko erheblich unterscheiden.

Nutzt man ein Fahrzeug per Leasing, ist der Abschluss einer teuren Vollkaskoversicherung Pflicht. Nicole Riedo von Autoscout24 sagt: «Viele Menschen, die ihre Autokosten berechnen, denken zu wenig an die Folgekosten. Steuern und Versicherungen sind wichtige Punkte, die zu beachten sind.» Nicht vergessen sollte man auch fixe Kosten wie Zinsen und Ausgaben für die Fahrzeugpflege.

Diese Posten sollten Sie berücksichtigen

Zu den beeinflussbaren, variablen Kosten zählen Service und Reparaturen, Reifen, Treibstoff bzw. Strom sowie der Wertverlust. Dieser schlägt vor allem bei fabrikneuen Wagen massiv zu Buche. Generell gilt: Ein Neuwagen verliert im Schnitt innert drei Jahren rund die Hälfte an Wert. Das zeigen Zahlen des Fahrzeug-Bewertungsdienstes Eurotax.

So verliert gemäss der VCS Auto-Umweltliste 2020 zum Beispiel der Sportwagen «BMW i8» mit Plug-in-Hybrid Benzin und Elektromotor (Kaufpreis 169 217 Fr.) innert drei Jahren im Schnitt rund 58% an Wert. Nach drei Jahren ist das Statussymbol auf dem Occasionsmarkt nur noch 70 820 Fr. wert. Für Sparfüchse kann es somit sinnvoll sein, anstatt eines teuren Neuwagens eher einen gepflegten und unfallfreien Occasionswagen zu kaufen. Beim Kauf eines «preiswerten» Occasionswagens der Ober- oder Geländewagenklasse (SUV) gilt es aber zu beachten, dass die Betriebskosten trotz dem günstigen Kaufpreis oft immer noch auf hohem Niveau liegen.

Der TCS empfiehlt, jene Fahrzeugvariante zu wählen, die jeweils den geringsten Verbrauch ausweist. Kurt Egli vom Verkehrsclub Schweiz (VCS) sagt: «Oft kaufen Schweizer ihr Auto zu gross. Sie orientieren sich nach dem maximalen Nutzerbedürfnis – wie zum Beispiel Familienferien per Auto. Im Alltag fahren die Leute dann immer ein überdimensioniertes Auto. Der Kauf solcher Autos ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht schlecht.»

Durchschnittliche Betriebskosten: 70 Rp. pro km

Doch was kostet ein durchschnittliches Fahrzeug mit einem Neuwert von 35 000 Fr. in der Schweiz? Die von den Steuerbehörden anerkannten TCS-Berechnungsgrundsätze ergeben bei einem Musterfahrzeug mit diesem Neuwert bei einer Fahrleistung von 15 000 km fixe Kosten von jährlich 6531 Fr. und variable Kosten von 3904 Fr. Dementsprechend betragen die Betriebskosten des Musterfahrzeuges 10 435 Fr. pro Jahr bzw. 70 Rp. pro km. Das wären also rund 870 Fr. pro Monat.

Wer bei einem Mittelklassewagen somit mit 70 Rp. Kosten pro Kilometer rechnet, liegt meist richtig. TCS-Sprecherin Valérie Durussel sagt: «Der wichtigste Treiber bei den fixen Kosten ist der Fahrzeugpreis. Dieser widerspiegelt sich in der Amortisation.» Der TCS berechnet die Kosten, indem er ein Fahrzeug über zehn Jahre abschreibt, wie Durussel erklärt. «Rund die Hälfte der fixen Kosten wird durch die Amortisation getrieben. Wenn bei der Fahrzeugwahl Einsparungen im Kaufpreis gemacht werden können, ohne dabei den Hauptnutzen zu schmälern, sollte dies in Betracht gezogen werden.»

Spartipps für Autokäufer

Es gibt derweil verschiedene Möglichkeiten, die Gesamtkosten eines Autos etwas niedriger zu halten. Dazu ist Folgendes zu empfehlen:

Verbrauchs- und Betriebskostenvergleich: Wer den Kauf eines Autos plant und die Betriebskosten vergleichen will, findet unter www.verbrauchskatalog.ch viele Angaben zu Tausenden Modellen. Verantwortlich für die Plattform sind der TCS und das Bundesamt für Energie.

Versicherungskosten: Bei einem Neuwagen empfiehlt es sich, eine Vollkaskoversicherung für mindestens drei Jahre abzuschliessen. Anschliessend kann ein Wechsel zum Teilkaskomodell in Erwägung gezogen werden. Versicherungsprämien variieren extrem. Holen Sie mindestens drei Offerten bei verschiedenen Versicherungsanbietern ein. Einige Versicherer bieten auch Spezialrabatte für Elektro-, Erdgas- und Hybridautos oder für emissionsarme Fahrzeuge an.

Steuern: Die Höhe und Berechnungsart der Steuer unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Ausschlaggebend sein können: Hubraum, Leistung (PS), Gesamtgewicht, Leergewicht und Kombinationen daraus. Sparsame Fahrzeuge und Elektroautos erhalten in vielen Kantonen eine Steuererleichterung. In einigen Kantonen sind reine Elektroautos in den ersten Jahren sogar ganz von der Steuer befreit – im Kanton Solothurn für immer. Anhand des Fahrzeugausweises kann jeder Autohalter die Steuer beim jeweiligen Strassenverkehrsamt in Erfahrung bringen.

Werterhalt: Setzen Sie auf Marken und Modelle mit einem guten Werterhalt. Eurotax veröffentlicht dazu immer wieder Studien. Privatkäufer haben die Möglichkeit, eine Fahrzeugbewertung für Personenwagen, Kleinbusse und Lieferwagen sowie für Motorräder mithilfe von Eurotax-Daten über AutoScout24 durchzuführen. Achten Sie beim Autokauf auf populäre Autofarben: Schwarz, Weiss und Grau lassen sich meist besser verkaufen als andere Farben.

Energieetikette: Autos der Kategorie A und B haben in der Regel deutlich tiefere Treibstoffkosten als Autos mit schlechterer Klassierung.

Kaufen statt Leasen: Leasing hat nur wenige finanzielle Vorteile und ist unterm Strich – trotz anderslautenden Werbeversprechen – häufig teurer als Kaufen. Beim Barkauf können Käufer zudem oft Rabatte herausschlagen. Beim Leasingauto müssen Käufer eine teure Vollkaskoversicherung abschliessen und zudem die Marken-Garage besuchen. Diese verrechnet oft überhöhte Preise. Die Online-Plattform AutoSout24 bietet in Zusammenarbeit mit FinanceScout24 die Möglichkeit, direkt via Autoinserat die Kosten der unterschiedlichen Finanzierungsarten zu vergleichen.

Dieser Artikel ist am 18.8.2020 in der NZZ erschienen. Autor: Bernhard Bircher-Suits.

Neue Website «Massai Art&Heart»: Schmuck online kaufen und Gutes tun

Die FundCom hat Marleen De Heyn Huber, Gründerin des Schweizer Vereins «Massai Art&Heart», bei der Wahl der Rechtsform, dem Sortiment, der Plattform-Wahl und beim Online-Marketing von A bis Z beraten und auch die Website mit Schmuck-Shop konzipiert und umgesetzt. Der Verein «Massai Art&Heart» betreibt einen Online-Shop für Massai Schmuck mit dem Ziel, von Massai-Frauen in Handarbeit hergestellte Kunstwaren in der Schweiz zu verkaufen. Ein Grossteil des Erlöses und der Spenden an den Verein fliessen in Projekte, welche der Minderheit der Massai in Kenia zu Gute kommen. Und Hilfe ist nötig: Im Human Development Index, welcher ein Spiegel der sozio-kulturellen Entwicklung eines Landes ist, liegt Kenia im letzten Drittel der Rangliste.

Den Verein und die Massai unterstützen ist ganz einfach

Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es auch, die Abnehmer in der Schweiz über die herausragende Kultur und die soziale und wirtschaftliche Situation der Massai zu informieren. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Er lebt von Spenden und Zuwendungen aller Art. Die FundCom hat dazu auf der Vereinswebsite auch eine Spendenfunktion integriert und bewirbt den Shop mit Google Ads und Facebook-Inseraten.

Shop now for good unter:
https://www.massaiartandheart.ch/shop

Schmuck-Fotoshooting für den guten Zweck

Heute hat die Top-Fotografin und FundCom-Netzwerkpartnerin Helen Ree die ersten Bilder vom wunderschönen Massai-Schmuck aus Kenia geschossen. Der Schweizer Verein „Massaiartandheart“ ist von Anfang an FundCom-Kunde und in wenigen Tagen geht die brandneue Website mit integriertem Schmuck-Shop online.

Mit dem Online-Kauf von handgefertigen Massai-Schmuckstücken unterstützen Schweizer Frauen Massai-Kleinproduzentinnen vor Ort und ermöglichen ihnen ein faires, regelmässiges Einkommen für ihre Familien. Der Schweizer Verein unterstützt mit den Verkaufserlösen und Ihrer Spende zudem Bildungsprojekte in Kenia. Sie helfen, die Lebensumstände der ethnischen Minderheit der Massai zu verbessern. Shop for good – coming soon!

Herzlichen Dank an die Fotografin Helen Ree, das Modell Maruschka Saurer und Marleen De Heyn Huber, Vereinsgründerin und Social Entrepreneur.

#massaiartandheart #guterzweck #fundcom

So sind Berufseinsteiger finanziell gut fürs Leben gewappnet

Mit den ersten selbstverdienten Franken kommen viele Fragen und Entscheidungen auf junge Berufseinsteiger zu. Es gilt, eine erste und sinnvolle Wahl beim Bankkonto, bei der Krankenkasse sowie Vorsorge- und Versicherungslösungen zu treffen. Auf folgende Dinge sollten Berufsanfänger achten.

Die Corona-Krise macht den Berufseinstieg für junge Menschen mit Schul- oder Lehrabschluss nicht einfacher. Gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat sich die Jugendarbeitslosigkeit der 15- bis 24-Jährigen in der Schweiz im Mai 2020 um 567 Personen auf 17 758 Arbeitslose erhöht – ein Anstieg von rund 77% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wer den Schritt ins Berufsleben trotz Corona-Krise schafft, muss spätestens mit dem Wegzug aus dem «Hotel Mama» finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Doch viele Junge tappen in die Schuldenfalle. Am grössten ist die Verschuldungsgefahr gemäss der Studie «Verschuldungssituation in der Schweiz – Radar 2019» im Alter von 18 bis 29 Jahren. Erwerbstätige mit obligatorischer Schulbildung haben ein rund viermal höheres Verschuldungsrisiko als solche mit mittlerem oder gar hohem Ausbildungsgrad. Die am häufigsten vorkommenden Zahlungsrückstände sind die Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien.

Alle Ausgaben und Einnahmen in «Gesamtbudget» auflisten

Andrea Schmid, Präsidentin des Dachverbandes Budgetberatung Schweiz, sagt: «Ich empfehle Berufseinsteigern, unbedingt ein ‹Gesamtbudget› zu erstellen. So wird sichergestellt, dass zum Beispiel Steuern, Krankenkassenprämien, Energiekosten oder Serafe-Gebühren nicht vergessen gehen. Unregelmässig anfallende Kosten sollte man mit monatlichen Rückstellungen ins Budget einplanen.» Berufseinsteiger finden auf sie zugeschnittene, kostenlose Budgetvorlagen unter www.budgetberatung.ch. Die Gratis-App «BudgetCH» hilft den mobilen Lehrlingen auch unterwegs, Löcher im Portemonnaie zu vermeiden.

Günstiges Privat- und Sparkonto mit Jugend-Bonus auswählen

Umsichtige Eltern eröffnen ihren Kindern bereits im zarten Alter von 12 Jahren ein Jugendkonto. Damit lernen die Heranwachsenden früh den Umgang mit Geld und den verschiedenen Zahlungsmitteln. Die Jugendorganisation Pro Juventute empfiehlt, Kindern bereits einen altersgerechten «Jugendlohn» auszuzahlen (siehe www.jugendlohn.ch). Mit dem fixen Monatslohn der Eltern müssen die Teenager dann bestimmte Ausgaben übernehmen wie Coiffeur, Handy, Taschengeld usw. Der Lehrlingslohn löst den Jugendlohn dann ab.

Sabrina Wachter, Programmverantwortliche Finanzkompetenz bei Pro Juventute Zürich, sagt: «Lernende können mit ihrem Lehrlingslohn meist noch nicht die gesamten Lebenskosten selbst finanzieren und sind auf die Unterstützung ihrer Eltern weiter angewiesen. Es ist wichtig, dass sie gemeinsam im Vorfeld klären, was mit dem Lehrlingslohn bezahlt werden muss und an welchen Kosten sich die Eltern beteiligen.»

Freiburger Kantonalbank mit attraktivem Zins beim Jugendkonto

Jugendliche, die noch kein Bankkonto haben, müssen sich spätestens mit Lehrbeginn ein Jugendprivatkonto für den Zahlungsverkehr und den ersten Lohneingang zulegen. Benjamin Manz, Geschäftsleiter des Vergleichsportals Moneyland.ch, sagt: «Für junge Personen in Ausbildung haben Banken häufig spezielle Angebote mit niedrigeren Kosten und höheren Zinsen.» Berufseinsteiger gehören je nach ihrem Alter aber oft nicht mehr zu den «Jungen» oder «Studenten». Für sie gelten teilweise die Konditionen für Erwachsene.

Attraktiv ist zum Beispiel ein Jugendprivatkonto für bis zu 22-Jährige bei der Freiburger Kantonalbank. Der Zins liegt bei einem halben Prozent, und die Kontoführung ist kostenlos. Für die Debit-Mastercard fällt zudem keine Jahresgebühr an. Bei den Jugendsparkonten sind die Regiobank Männedorf und die Tessiner Kantonalbank mit einem Sparzins von 1% interessant. Einen raschen Vergleich von Zinsen und Gebühren ermöglichen Vergleichsdienste wie Bonus.ch, Moneyland.ch oder www.kgeld.ch, siehe «Zinslisten».

Zahlungsmittel aus Plastik sind nicht immer «fantastic»

Junge mit mageren Lehrlingslöhnen sollten aus Selbstschutz auf Plastikgeld bzw. Kreditkarten verzichten. Sie erschweren den Überblick über die tatsächlich getätigten Ausgaben. Grund: Die Höhe der Einkäufe ist nur nachträglich im Internet oder per Smartphone abrufbar. Kreditkarten senken die Hemmschwelle, grössere Ausgaben zu tätigen, da die Ausgaben auch nicht sofort bezahlt werden müssen. Wenn es eine «Kreditkarte» für Online-Shopping oder Computerspiele sein muss, können Junge auch auf Prepaid-Karten setzen.

Debitkarten, Twint oder Bargeld haben auch in Corona-Zeiten Vorteile

Bei Prepaid- und Debitkarten kann nur so viel Geld ausgegeben werden, wie auf dem Konto ist. Andrea Schmid von der Budgetberatung Schweiz sagt: «Debitkarten, Twint und Bargeld haben den Vorteil, dass sich fast in Echtzeit auf Konten zeigt, was mit den eigenen Finanzen passiert.» Bei den meisten Banken können Kontoinhaber auch im E-Banking Bezugslimiten definieren, um das Lehrlingsbudget nicht unnötig zu strapazieren. Für reisefreudige Jugendliche ist die britische TransferWise-Karte interessant. Damit profitieren Junge und auch ältere Semester von vorteilhaften Wechselkursen im Ausland. Junge ab 16 Jahren sollten auch die Schweizer App-Kontolösung Neon prüfen (www.neon-free.ch). Die Kontoführung ist wie die zugehörige Mastercard kostenlos. Kontoüberzüge sind nicht möglich.

Krankenkasse: So profitieren Junge von tiefen Prämien

Die Grundversicherung der Krankenkassen ist für alle Personen in der Schweiz obligatorisch. Sobald Junge das 18. Altersjahr hinter sich haben, müssen sie sich selbst um ihre Krankenkasse kümmern. Unter www.priminfo.admin.ch finden Junge den unabhängigen Prämienrechner des Bundes, um Krankenkassenprämien zu vergleichen. Kinder haben normalerweise keine Franchise. Sie sollten mit der Volljährigkeit prüfen, welche Franchise wirklich sinnvoll ist und ob sie allenfalls weiterhin von einem Familienrabatt sowie Sparmodellen in der Grundversicherung wie HMO- oder Hausarztmodell profitieren können.

Gemäss Priminfo-Rechner bezahlt ein 16-jähriger Jugendlicher bei der Krankenkasse Assura eine Jahresprämie für die Grundversicherung (0 Fr. Franchise und Unfall inklusive) von Fr. 1166.40. Zum Vergleich: Bei Vivacare wären es Fr. 1873.20. Sparpotenzial: Fr. 525.60 im Jahr.

In der Grundversicherung sind alle Krankenversicherer verpflichtet, auch Junge mit Vorerkrankungen und ohne Gesundheitsfragebogen vorbehaltlos und ohne Wartefrist aufzunehmen. Wer zudem mindestens acht Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber tätig ist, kann zudem auf eine Unfalldeckung bei der Krankenkasse verzichten und zusätzlich Geld sparen.

Versicherungen: Das nötige Rundum-sorglos-Paket zum Sparpreis

Die wichtigste Versicherung für Junge mit einem eigenen Einkommen und eigener Wohnung ist die private Haftpflichtversicherung. Sie kommt für Verletzungen anderer Personen infolge von Unfällen und Schäden am Eigentum anderer auf. Für die erste eigene Wohnung braucht es in der Regel eine solche Privathaftpflichtversicherung. Einige Versicherer schliessen volljährige Jugendliche, die noch bei den Eltern wohnen und nicht erwerbstätig sind, bis zum 25. Geburtstag mit in die elterliche Versicherung ein. Zu prüfen gilt es, was in der Versicherungspolice und den allgemeinen Versicherungsbedingungen steht.

Sobald man über einen eigenen Haushalt verfügt, gehört auch eine Hausratversicherung zu den prüfenswerten Versicherungen. Sie schützt vor Schäden an beweglichen Teilen durch Diebstahl, Feuer oder Wasser. Das Möbelhaus Ikea offeriert mit der im Februar 2020 lancierten Hemsäker-Versicherung eine günstige Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung. Sie kostet deutlich weniger als der Durchschnitt der anderen Schweizer Hausratversicherungen. Was junge Berufstätige hingegen kaum benötigen, sind eine Rechtsschutzversicherung sowie eine Lebensversicherung – zumindest solange sie weder Kinder haben noch einen Lebenspartner wegen einer Hypothek finanziell absichern müssen.

Vorsorge: Lange Anlagedauer mit Säule 3a nutzen

Wenn junge Berufseinsteiger nach der Pensionierung ähnlich viel Rente erhalten wollen wie die Pensionäre heute, müssen sie schon früh Geld auf die hohe Kante legen. Es kann sinnvoll sein, monatlich einen Beitrag in die steuerbegünstigte, freiwillige Säule 3a einzuzahlen. «Hohe» Zinsen zahlt zum Beispiel die WIR-Genossenschaftsbank mit derzeit noch 0,3% im Jahr. Den jährlichen Maximalbetrag von gegenwärtig 6826 Fr. können Junge ohne hohe Einkommen und Reserven auf kleine, monatliche Tranchen aufteilen, mit dem Ziel, am Jahresende den Maximalbetrag zu erreichen. Steuerlich bringen solche Einzahlungen aufgrund des tiefen Lohnes und geringer Steuerprogression aber noch wenig Vorteile.

Und das Problem von 3a-Einzahlungen: Das Geld ist blockiert, und falls eine junge Person zum Beispiel eine Weiterbildung machen möchte, kann sie das Geld in der dritten Säule nicht beziehen. Da Berufseinsteiger einen sehr langen Anlagehorizont bis zur Pensionierung haben, gilt es zu prüfen, ob sie ihre dritte Säule nicht in Wertschriften anlegen sollten. Ab einem Anlagehorizont von zehn Jahren ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein 3a-Sparer mit Wertschriftenfonds deutlich mehr Rendite erzielt als mit einem derzeit mager verzinsten 3a-Zinskonto. Vorteilhaft sind passiv verwaltete 3a-Wertschriftenfonds. Die Terzo-Stiftung der WIR-Bank bietet beispielsweise unter der Marke Viac solche kostengünstigen Fonds an.

Fallgrube 3a-Sparpolicen

Eine Verkaufsstrategie von wenig seriösen Finanzberatern ist es, jungen Leuten Säule-3a-Sparpolicen mit sehr langen Vertragslaufzeiten anzudrehen. Der Versicherungsexperte Stefan Thurnherr vom VZ Vermögenszentrum warnt: «Man sollte sich nicht zu einer gemischten Lebensversicherung 3a überreden lassen. Es drohen hohe Kosten, wenig Flexibilität, und es wäre schlicht das falsche Produkt für Junge.»

Steuern: Mit Dauerauftrag Löcher im Sparstrumpf vermeiden

Jugendliche werden in dem Jahr, in dem sie 18 Jahre alt werden, persönlich steuerpflichtig. Falls sie schon vorher einen Lohn erhalten, müssen sie diesen selbständig versteuern. Eine Steuererklärung müssen sie erst im folgenden Jahr ausfüllen. Mit dem Online-Steuerrechner des Wohnkantons lässt sich die mutmassliche Steuer im Voraus berechnen. Diesen Betrag sollten Jugendliche dann durch zwölf Monate teilen und monatlich einen Teil ihres Lohns an das Steueramt bezahlen. So vermeiden sie spätere Steuerschulden, ein häufiger Grund für Verschuldung bei Jungen. Andrea Schmid von der Budgetberatung Schweiz sagt: «Viele Berufseinsteiger treten ihre Stelle unterjährig an. Die erste Steuerrechnung täuscht darüber hinweg, dass Steuern im Folgejahr nochmals wesentlich höher eingeplant werden müssen, wenn anstelle von wenigen Monaten ein volles Einkommen mal 12 oder 13 versteuert werden muss.»