Content Marketing: So gewinnen Sie Neukunden

Content Marketing Strategie

Content Marketing ist ein cleverer Schachzug, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende an sich zu binden. Denn mit gutem Content lassen sich Nutzer begeistern und überzeugen.

«Content is king» heisst das Zauberwort, wenn es um Content Marketing geht. Doch wie setzt man Content Marketing gewinnbringend ein?

Von Claudia Wagner

Gute Inhalte mit Nutzwert sind das A und O im Content Marketing. Deshalb wird das Zitat «Content is king» oft mit Content Marketing in Zusammenhang gebracht.

Content Marketing unterscheidet sich von der klassischen Online-Werbung wie z.B. Display Advertising. Im Display Advertising setzt man grafische Elemente wie Banner oder Buttons ein, um auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Blind vor lauter Werbung

Internetnutzer kennen solche Werbeformate in- und auswändig. Sie wissen, dass man mit allen Mitteln um ihre Aufmerksamkeit kämpft. Und sie wissen, dass man ihnen etwas andrehen möchte, dass sie nicht zwingend brauchen. Viele Internetnutzer nehmen solche Werbeformen schon gar nicht mehr wahr, weil sie sich längst daran gewöhnt haben. In diesem Zusammenhang spricht man von Bannerblindheit.

Bannerblindheit ist bei den meisten Internetsurfern verbreitet. Deshalb zielt diese Art von Werbung oft ins Leere. Studien zeigen zudem, dass sich Menschen eher auf den Kerntext und die Überschriften einer Webseite konzentrieren. Auf die peripheren Zonen am Bildschirmrand achten sie weniger.

Vertrauen aufbauen, heisst auf Zielgruppe eingehen

Content Marketing funktioniert anders. Der Kunde wird mit relevanten, glaubwürdigen Inhalten abgeholt. Aus diesen Inhalten zieht er einen persönlichen Nutzen. Er bekommt kostenlos Informationen, Beratung und Hilfestellung – idelerweise auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise.

Mit solchen Inhalten kann man Vertrauen aufbauen und Menschen an sich binden. Das eigene Unternehmen wird zudem als Träger von Fachwissen positioniert, das grosszügig weitergegeben wird. Das schätzt der Internet-Nutzer. Er kann dieses Wissen nämlich nutzen, um Antworten auf seine Anliegen zu finden oder Probleme zu lösen. Das führt uns zu einem wichtigen Punkt:

Gutes Content Marketing ist keine blosse Wissensvermittlung. Es erkennt die Anliegen der Kunden und liefert nutzwertige Inhalte dazu.
Nutzwert für den eigenen Nutzen

Die Anforderungen ans Content Marketing sind hoch. Die Inhalte sollten nicht nur zielgruppenspezifisch, interessant und ansprechend aufbereitet sein. Idealerweise sind sie auch «einzigartig». Denn nur so kann man sich von der Konkurrenz abheben.

Natürlich ist Content Marketing nicht uneigennützig. Es ist eine Strategie, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. So lässt sich der eigene Firmenname in den Köpfen der Konsumenten verankern. Zudem kann man sich als Experte zu einem bestimmten Thema positionieren. Man tut dies einfach mit Mehrwert statt mit Werbung. Natürlich in der Hoffnung, dass man Leads generiert.

Content Marketing mit Blogs oder Videos

Content Marketing wird oft über Blogs betrieben, die hochwertige Informationen aus der betreffenden Branche liefern. Möglich sind auch weitere Formate, die man über Webseiten oder Social-Media-Kanäle verbreitet. Dazu gehören Ratgeber, Anleitungen, Listen, Studien, Videos, Webinare und Podcasts.

Konkrete Beispiele

FundCom-Kunde Fundraiso.ch bietet auf seiner Webseite nützliches Wissen für Fundraising-Profis. Vieles kann man kostenlos nutzen. Mit dem Premium-Abo gibts noch mehr Dienstleistungen.

Ohne Strategie geht gar nichts

Um mit Content Marketing erfolgreich zu sein, braucht es eine klar definierte Strategie. Wer ist die Zielgruppe? Welche Inhalte passen zu ihr? Welche Ziele verfolgen wir als Unternehmen? Wer produziert die Inhalte? Wie viel möchte ich dafür ausgeben? Wie messe ich den Erfolg?

«Content is king» ist zwar einer der wichtigsten Grundsätze beim Content Marketing. Doch ohne Strategie nützt auch der beste Content nichts. Oder wie Benjamin Franklin sagte: «By failing to prepare, you are preparing to fail.»


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Pensionskassenausweis: So lesen Sie ihn richtig

Für viele Versicherte ist der Pensionskassenausweis ein Buch mit sieben Siegeln. Es lohnt sich jedoch, ihn sorgfältig zu studieren. Er zeigt nämlich, welche Leistungen bei der Pensionierung zu erwarten sind.

Wer einer Pensionskasse angeschlossen ist, erhält jedes Jahr seinen persönlichen Pensionskassenausweis. Darin steht, welche Leistungen Versicherte und ihre Angehörigen im Alter, bei Invalidität und im Todesfall voraussichtlich erhalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Ausweis richtig lesen.

Von Bernhard Bircher-Suits

 

Darum gehts

  • Der Pensionskassenausweis – Punkt für Punkt erklärt
  • Welche Gesetze und Bestimmungen die Höhe der Leistungen beeinflussen

 

Wieviel Geld erhält man voraussichtlich bei seiner Pensionierung? Die Antwort darauf steht im Pensionskassenausweis. Angestellte erhalten ihn jeweils Anfang Jahr von der Kasse, der sie gegenwärtig angeschlossen sind.

In der Schweiz gibt es über 1500 Vorsorgeeinrichtungen. Die im Ausweis enthaltenen Informationen sind unterschiedlich. Im Gesetz heisst es, die Vorsorgeeinrichtung müsse ihre Versicherten jährlich «in geeigneter Form informieren».

Gesetz bestimmt die Höhe der Leistungen

Gemäss Bundesamt für Sozialversicherungen sollten die Versicherten von der Vorsorgeeinrichtung jährlich Auskunft erhalten über ihre Leistungsansprüche, den koordinierten Lohn, den Beitragssatz und das Altersguthaben sowie über die Organisation und die Finanzierung.

Grundsätzlich gilt: Die Höhe der Leistungen in der beruflichen Vorsorge wird vom Gesetz über die berufliche Vorsorge bestimmt. Dazu kommen die Bestimmungen im Vorsorgereglement der einzelnen Pensionskassen sowie die Vorsorgepläne, welche die einzelnen Unternehmen mit der Kasse vereinbaren.

Der Pensionskassenausweis Schritt für Schritt erklärt

Lesen Sie den Artikel und erfahren Sie, wie sie den Vorsorgeausweis richtig lesen. Die Erklärungen basieren auf einem Musterausweis für einen verheirateten Mann mit Jahrgang 1963 und Vollzeitpensum.

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Dieser Artikel ist in K-Geld 1/2021 erschienen.


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Unternutzungsabzug: So sparen Sie Steuern bei leeren Räumen

Wenn Sie als Wohneigentümer nicht alle Zimmer nutzen, können Sie je nach persönlichen Voraussetzungen und Kanton einen Unternutzungsabzug geltend machen. Damit lassen sich Steuern sparen.

Beim Bund und bei einigen Kantonen können Immobilienbesitzer einen Unternutzungsabzug auf den Eigenmietwert geltend machen. Dies zum Beispiel, wenn sie ein Arbeitszimmer nicht mehr nutzen oder Kinder ausziehen. Erfahren Sie mehr über die Praxis der Steuerämter.

Von Bernhard Bircher-Suits

 

Darum gehts

  • Wie Sie dank Unternutzungsabzug den Eigenmietwert Ihres Wohneigentums reduzieren
  • Wer Chancen auf einen Unternutzungsabzug hat
  • Welche Kantone den Unternutzungsabzug gewähren
  • Wie der Unternutzungsabzug berechnet wird (mit Berechnungsbeispiel für den Kanton Zürich)
  • Wann die Härtefallklausel angewendet wird

Elsbeth Affeltranger (Name geändert) lebte während Jahrzehnten mit Gatte und Kindern in ihrem 6-Zimmer-Haus im Kanton Aargau. Die rüstige Rentnerin ist mittlerweile Witwe und wohnt allein im Eigenheim mit Garten. Seit dem Tod ihres Mannes stehen zwei Arbeitszimmer leer. Vermieten wollte Affeltranger die Büros nicht: «Ich möchte meine Ruhe haben», sagt sie.

Für das selbstbewohnte Haus muss die Witwe ein fiktives Einkommen versteuern: den Eigenmietwert. Er beträgt für das Haus mit einem amtlichen Steuerwert von 462’500 Franken 16’312 Franken im Jahr. Diesen Wert leitet die Steuerbehörde jeweils vom theoretisch erzielbaren Mietwert der Immobilie auf dem freien Markt ab.

Unternutzungsabzug kann Eigenmietwert reduzieren

Gemäss Bundesgericht gilt in allen Kantonen, dass der Eigenmietwert mindestens 60 Prozent des Werts betragen muss, den ein Wohneigentümer erzielen könnte, wenn er die Liegenschaft vermieten würde. Die 16’300 Franken Eigenmietwert kosten Elsbeth Affeltranger jedes Jahr rund 615 Franken Steuern. Das ist viel Geld für die 79-Jährige, die von der AHV-Rente und einer bescheidenen Pensionskassenrente von zusammen 3700 Franken pro Monat lebt.

Affeltrangers Treuhänder riet, für die zwei leerstehenden Zimmer des Hauses beim Eigenmietwert in der Steuererklärung einen Unternutzungsabzug geltend zu machen. Das würde den Eigenmietwert reduzieren – mindestens bei der Bundessteuer. Denn der Kanton Aargau erlaubt keinen Unternutzungsabzug. Auch andere Kantone wie das Wallis sehen das nicht vor.

Wer Chancen auf einen Unternutzungsabzug hat

Bei der direkten Bundesteuer wird der Unternutzungsabzug so berechnet: Der Eigenmietwert der Liegenschaft wird mit der Anzahl der nicht genutzten Räume multipliziert. Dieses Ergebnis wird dividiert durch die genutzte Anzahl Zimmer. Daraus folgt der zu gewährende Unternutzungsabzug. Im Fall Affeltranger wird der Eigenmietwert somit um 8150 Franken reduziert (16’300 Franken mal 2 geteilt durch 4).

Doch welche Kantone gewähren den Abzug und unter welchen Auflagen?

  • In der Regel anerkennen Kantone keine Unternutzung, wenn eine Einzelperson in normalen bis guten finanziellen Verhältnissen vier Zimmer, respektive zwei Personen vier bis sechs Zimmer bewohnen.
  • Gute Chancen für einen Unternutzungsabzug haben Alleinstehende, mit einem Haus oder in einer Wohnung mit mehr als vier Zimmern.
  • Auch Zweipersonenhaushalte, die ein Eigenheim mit mindestens sechs oder sieben Zimmern haben, können einen Abzug vornehmen.
  • Wer ein Haus kauft, das von Anfang an zu gross ist, geht in allen Kantonen leer aus.
Für Unternutzung gilt Belegpflicht

Die Steuerpflichtigen müssen eine Unternutzung belegen können. Einige Steuerbehörden verlangen Fotos und behalten sich Kontrollen vor Ort vor. Meist verlangen die Steuerbehörden, dass die «unterbenutzten» Räume nicht möbliert sind.

Grosszügig sind die Kantone Zürich und Nidwalden. Hier gelten auch Räume, in denen Möbel im Sinne einer «Einlagerung» stehen gelassen werden, als ungenutzt.

Für die genaue kantonale Praxis fragen Eigentümer am besten beim kantonalen Steueramt nach.

Berechnungsbeispiel für den Kanton Zürich

Bei Einfamilienhäusern im Kanton Zürich etwa gilt folgende Berechnungsformel:
Eigenmietwert mal effektiv benutzte Zimmerzahl plus 2 dividiert durch vorhandene Räume plus 2

Beispiel:
Der Abzug für ein 9-Zimmer-Haus mit zwei Ehegatten und drei leerstehenden Zimmern und einem Eigenmietwert von 36’000 Franken beträgt 26’100 Franken (36 000 x 8 [6 Zimmer + 2] dividiert durch 11 [9 Zimmer + 2].

Dieselbe Formel gilt für die Kantone Graubünden, Ob- und Nidwalden, Uri, Thurgau, Schwyz und Zug. Meist lehnt sich die kantonale Berechnungsformel an die Regelung bei der direkten Bundessteuer an.

Finanzielle Entlastung dank Einstufung als «Härtefall»

Finanziell nicht gut gestellte Personen können prüfen, ob sie von den Steuerbehörden allenfalls als «Härtefall» eingestuft werden. Kantone wie Graubünden, Luzern, Obwalden, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen und Zürich kennen beim Eigenmietwert eine solche Regelung. Besteht ein offensichtliches Missverhältnis zwischen den Einkünften des Steuerpflichtigen und dem Eigenmietwert, kann die Steuerbehörde den Betroffenen auf Antrag gezielt entlasten.

Lesen Sie den Artikel in der Originalversion und erfahren Sie:

  • Welche Kantone einen Unternutzungsabzug oder eine Härtefallklausel kennen (tabellarische Übersicht)
  • Welche die Voraussetzungen für einen Unternutzungsabzug bei der direkten Bundesteuer sind

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Dieser Artikel ist in K-Geld 1/2021 erschienen.

 

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Steuererklärung 2020: So vermeiden Sie Fehler

Steuererklärung und Steuerabzüge

Zeit und Geld spart, wer die Steuererklärung elektronisch ausfüllt. Dank Hilfsprogrammen vergisst man keine Abzüge und es ergeben sich keine Additionsfehler.

Bald flattert die Steuererklärung in die Haushalte. Doch wie deklarieren Private ihre Einkäufe in die Pensionskasse korrekt? Wie sieht es bei Bitcoins, Lottogewinnen und Spenden aus? Und welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf die Steuererklärung? Ein Ratgeber für Steuerzahlende.

Von Bernhard Bircher-Suits 

Darum gehts

  • Weshalb es sich lohnt, die Steuererklärung elektronisch einzureichen
  • Welche Abzüge Sie bei der Steuererklärung nicht vergessen sollten
  • Was Sie wegen der Corona-Krise abziehen dürfen und was nicht
  • Praktische Tipps: Wissenswertes zu Vorauszahlungen und Online-Tools, nützliche Tipps und benötigte Unterlagen

 

Über 5 Mio. Steuerpflichtige erhalten in der Schweiz in den nächsten Wochen Post vom Steueramt. Alle Kantone ermöglichen mittlerweile das elektronische Ausfüllen der Formulare am Computer und online im Internet-Browser.

In den Kantonen Schwyz und Zürich kann man neu alle Belege digital einreichen, eine Unterschrift von Hand braucht es nicht mehr. Solche volldigitalen Lösungen bieten beispielsweise auch die Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Solothurn, St. Gallen und Zug.

Mit Hilfsprogrammen passieren weniger Fehler

Die Corona-Krise dürfte beim Ausfüllen der Steuererklärung für einen Digitalisierungsschub sorgen. Heinz Tännler, Regierungsrat und Vorsteher der Finanzdirektion des Kantons Zug, sagt: «Die Steuerverwaltung rechnet damit, dass die Anzahl vollelektronischer Einreichungen der Steuererklärung bedingt durch Corona dieses Jahr weiter zunehmen wird.»

Das elektronische Ausfüllen bietet viele Vorteile gegenüber der Steuerdeklaration auf Papier. Martin Metzger, Teamleiter Steuern beim VZ Vermögenszentrum, sagt: «Die elektronischen Tools haben den Vorteil, dass sie viele Abzüge wie Kinder-, Familien- und Zweiverdienerabzug automatisch generieren oder diese Felder ansteuern. Ausserdem kann es keine Additionsfehler geben.»

Digitale Helfer verhindern keine falschen Annahmen

Doch das korrekte Ausfüllen der Steuererklärung ist trotz digitalen Helfern eine Kunst, die längst nicht alle beherrschen. Ein Beispiel: Ein 68-jähriger Angestellter aus dem Kanton Aargau kaufte sich im Jahr 2015 mit einem Betrag von 150’000 Fr. in die Pensionskasse seiner Arbeitgeberin ein.

In der Steuererklärung 2015 zog der Mann einen Anteil von 90’000 Fr. des Einkaufs von seinem Einkommen ab, da der gesamte Betrag grösser war als sein Einkommen. Weitere 60’000 Fr. zog er in der Steuererklärung 2016 ab. Das Problem: Die Steuerkommission akzeptierte die Einkaufsabzüge nicht. Der mittlerweile pensionierte Mann wehrte sich erfolglos bis vor Bundesgericht.

Der Mann verstiess mit seinem Vorgehen gegen das sogenannte Periodizitätsprinzip. Gemäss Bundesgericht darf man einen Einkauf nur in dem Steuerjahr vom Einkommen abziehen, in dem er erfolgt ist. Die Einkäufe wären somit akzeptiert worden, wenn er in der Steuerperiode 2015 einen Einkauf von rund 90’000 Fr. getätigt hätte und im Folgejahr einen Einkauf von 60’000 Fr.

Umgekehrt gilt: Wer seinen Einkauf in die Pensionskasse nicht bis Ende 2020 geleistet hat, kann im Jahr 2021 auch keine Nachzahlungen mehr für die Steuerperiode 2020 leisten. Der Zug für Nachzahlungen ist im neuen Jahr definitiv abgefahren.

Bezahlte Steuern bei PK-Rückzahlungen nachfordern

Gelegentlich gilt es auch, bereits bezahlte Steuern vom Fiskus zurückzufordern. Steuerpflichtige, die für selbst bewohntes Wohneigentum vorbezogene Pensionskassengelder wieder in die zweite Säule zurückführen, können vom Steueramt verlangen, dass die beim Vorbezug oder bei der Pfandverwertung für den entsprechenden Betrag bezahlten Steuern zurückerstattet werden.

Wer Gelder wieder in die berufliche Vorsorge zurückführt, kann dafür aber nicht auch noch einen Einkaufsabzug geltend machen. Gut zu wissen: Die Rückforderung bei der Steuerbehörde muss innert drei Jahren nach der Rückzahlung erfolgen.

Peter B. Nefzger ist Vorsteher der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft. Er kennt die häufigsten Fehler der Steuerpflichtigen. Er sagt: «Was oft vorkommt, ist ein fehlender Beleg für die Säule 3a-Einzahlung.» Als Beleg für die steuerliche Abzugsfähigkeit dient die von der Bankstiftung bzw. Versicherungseinrichtung zugestellte Einzahlungsbescheinigung.

Angestellte durften 2020 bis zu 6826 Fr. in die Säule 3a einzahlen, Erwerbstätige ohne Pensionskasse bis zu 20% ihres Nettoeinkommens, jedoch höchstens 34’128 Fr.

Diese Maximalbeträge darf man in der Steuererklärung vollumfänglich vom Einkommen abziehen. Im Steuerjahr 2021 steigen diese Maximalbeträge auf 6883 bzw. 34’416 Fr.

Liegenschaftsunterhalt und Eigenmietwert

Der Steuerexperte Metzger mahnt: «Man sollte den Abzug von Unterhaltskosten bei Liegenschaften prüfen. Hier kann der Steuerpflichtige jedes Jahr und für jede Liegenschaft zwischen Pauschale und effektiven Kosten wählen.»

Abziehen darf man werterhaltende Investitionen in Immobilien, wertvermehrende hingegen nicht. Eine Ausnahme sind Investitionen mit dem Ziel, Energie zu sparen oder die Umwelt zu schützen.

Der Pauschalabzug für die Unterhaltskosten liegt meist bei 10 oder 20% des Eigenmietwerts beziehungsweise der Mietzinseinnahmen. Die tatsächlichen Kosten für den Unterhalt können diesen Pauschalabzug jedoch leicht übersteigen. In diesem Fall lohnt es sich, in der Steuererklärung die effektiven Kosten abzuziehen.

Nicht vergessen: Der Bundesrat hat neue Anreize geschaffen, um die Energieeffizienz bei Sanierungen und Neubauten zu erhöhen. Solche Massnahmen wurden bisher nur in einem Steuerjahr berücksichtigt. Seit Anfang 2020 können diese Kosten während maximal drei Jahren geltend gemacht werden, sofern sie in dem Jahr, in dem sie entstanden sind, steuerlich nicht vollständig berücksichtigt werden konnten.

Auch nicht vergessen sollte man, den Eigenmietwert der selbst bewohnten Liegenschaft oder einer Zweit- oder Ferienwohnung zu deklarieren. Die Eigenmietwertberechnungen erhält man jeweils vom Steueramt.

Lesen Sie, worauf Sie bei folgenden Punkten achten müssen.
Nachfolgend finden Sie Wissenswertes zu Steuervorauszahlungen und Online-Hilfen. Zudem finden Sie auch Tipps zum Ausfüllen der Steuererklärung und eine Liste der benötigten Unterlagen.

Dieser Artikel ist am 25.01.2021 in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.

Hier können Sie den Artikel als PDF herunterladen.

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Newsletter Nr. 3/2020

Liebe alle
 
Eine Demoscope-Umfrage im Auftrag der «Allianz für das Gemeinwohl» zeigt, dass die Schweizer wegen der Corona-Krise vermehrt über das Sterben und ihren Nachlass nachdenken. Eine umfassende Umfrage unseres Kunden DeinAdieu.ch macht nun klar: Schweizer hinterlassen ihr Vermögen am liebsten Organisationen, die sich für Tier-, Natur- und Umweltschutz einsetzen.

Die im 2021 anstehende Erbrechtsrevision dürfte den „Erbschafts-Spendenmarkt“ mit einem Volumen von jährlich 95 Milliarden Franken für Fundraiser und NPOs noch attraktiver machen. Die spannenden Erkenntnisse aus der DeinAdieu.ch-Studie konnten wir erfolgreich in den Medien platzieren.

Die Newsletter-Themen auf einen Blick:

Umfrage von DeinAdieu.ch
Schweizer vererben ihr Geld lieber Tieren als Flüchtlingen

Artikel für Fundraiso.ch
Milliardärs-Familie mit Sinn für den guten Zweck

Online-Shop & Werbevideo für den Verein Massai Art & Heart
Massai-Schmuck für den guten Zweck

Mehr Sichtbarkeit im Web
So sind Sie bei Google ganz oben


Ein Erfolg war auch die Anstellung meiner ersten Mitarbeiterin: Seit Mitte Oktober unterstützt mich Claudia Wagner mit viel Einsatz und Herzblut als erfahrene Projekt-Managerin bei Fundraising-, Marketing- und Content-Projekten (siehe Foto oben). Herzlich willkommen an der Neugasse 6!

Viel Spass beim Lesen der Artikel. Hier gehts zum Newsletter.

Herzliche Grüsse

Bernhard Bircher-Suits
Geschäftsleiter FundCom

P.S. Lesen Sie auch Newsletter Nr. 1/2020 und Newsletter Nr. 2/202

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Online-Marketing für Massai Art&Heart

Online-Marketing für Massai Art&Heart: das produzierte Werbevideo

Die FundCom hat das Online-Marketing für Massai Art&Heart von A bis Z konzipiert. Massai Art&Heart ist ein Verein mit Sitz in Gränichen, im Kanton Aargau. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig. Geführt wird er von der Schweiz-Belgierin Marleen De Heyn Huber.

Als Online-Massnahme für Massai Art&Heart hat die Fundcom die Website und den Online-Shop umgesetzt. Um den Auftritt professionell zu gestalten, hat die FundCom zudem ein Fotoshooting organisiert.

Online-Marketing für den guten Zweck

Massai Art&Heart verkauft in seinem Online-Shop Massai-Schmuck. Den kostbaren Schmuck stellen Massai-Frauen in Handarbeit her. Ein Grossteil des Erlöses aus dem Online-Shop fliesst in Projekte in Kenia. Diese Projekte kommen der Minderheit der Massai zu Gute.

Um den Verein zu promoten und Spenden zu generieren, hat die FundCom auch ein Werbevideo produziert. Das Video ist auf Social Media sowie für ein Crowdfunding auf Wemakeit eingesetzt worden. Das Crowdfunding hat FundCom mit Erfolg umgesetzt: Das Spendenziel von 10’000 Franken ist erreicht worden!

Alles für die Katz? Mit einer Putzhilfe von quitt. garantiert nicht!

Der FundCom-Kunde quitt. verfügt über eine Datenbank mit bewährten Reinigungskräften, die zusätzliche Arbeitgeber suchen. quitt. stellt den Kontakt zwischen diesen Reinigungskräften und Arbeitgebenden kostenlos her.

FundCom hat für quitt. ein kurzes Werbevideo produziert. Damit bewirbt quitt. den neuen Gratis-Suchdienst auf Facebook, Linkedin, Youtube sowie Google.

Viel Spass mit dem Video!

 

Werbevideo quitt.ch